Ganz sutsche

Ganz sutsche sagt man hier im Norden ja, wenn man etwas ruhig und gelassen tut. Ruhig und gelassen, das ist auch die richtige Umschreibung für unseren Mühlenputz am 20. September. Nach dem Riesenerfolg am Tag des offenen Denkmals, der ja nicht gerade mit wenig Arbeit für die Mühlenhelfer verbunden war, haben alle einen Gang runtergeschaltet – geschafft haben wir trotzdem eine ganze Menge!
Am Venezianischen Gatter unserer Sägerei wurden diverse Teile des Antriebs demontiert, begutachtet, gekennzeichnet und zunächst einmal eingelagert.
In der Tenne wurden mittels „Gemüsekorbaufzug“ die Sachen, die wir auf unserem Flohmarkt nicht verkaufen konnten, auf den Heuboden verfrachtet. Gleich links daneben hat unsere frischgebackene Backbuchautorin fleißig abgewaschen. Gleich darüber hat unser Helmut damit begonnen die Eichenbalken der alten Kuhställe herauszusägen – hier sollen schließlich einmal unsere sanitären Anlagen hin!
Im Backhaus waren unsere beiden Youngster Jonathan und Ole am Start – Ole hat, wenn ich das richtig mitbekommen habe, eine Arbeitsplatte für das Backhaus gebaut und Jonathan hat zumindest mal dabei zugeschaut und das Aufstehen geübt, wie man auf den Bildern sehen kann.