Wer schmeißt denn da mit Lehm …

Ob da wirklich mit Lehm geworfen wurde kann ich nicht sagen, aber die letzten Stellen der Zimmerdecke (Der Raum mit dem ehemals eingebrochenen Fußboden) sind verputzt und auch an den Wänden geht es in traditioneller Lehmputztechnik gut voran.

In unserer Küche hat unsere Chefrestauratorin für alte Wandoberflächen per traditioneller Handtuchtechnik damit begonnen, die Wände farblich zu gestalten.
Richtig viel los war in der Mühle, wo in und um den Mühlstein, den wir in Zukunft wieder in Betrieb nehmen wollen, einiges passiert ist. So wurde innen am so genannten Läuferstein eine Gummilippe angebracht.
Zur Erklärung: Das austretende gemahlene Getreide wird in der Bütte (zwischen Mühlstein und der Holzzarge, die sich außen um den Mahlgang herum befindet) gesammelt und dann mit eben dieser Lippe in einen Absackstutzen befördert. Von dort wird das Mahlgut dann per Elevator zur weiteren Verarbeitung transportiert.
Am Mahlgang wurden auch noch ein Schauglas zur Kontrolle des Mahlvorgangs (oder ist es einfach eine Abdeckung?) und eine Holzklappe angebracht.
Draußen an der Sägerei war den ganzen Tag eine größere Gruppe mit dem weiteren Abbau des Fachwerks beschäftigt. Mittlerweile ist das Säge-Gatter soweit freigestellt, dass es nach Wegnahme der drei Eschen per Kran aus seinem Fundament gehoben werden kann. Begonnen wurde auch schon damit, im Hinblick auf den bevorstehenden Tag des offenen Denkmals, auf dem Hof ordentlich aufzuräumen und Bretter und Hölzer umzulagern.